Hochzeit im Schloss Hemhofen: Von Afrohouse bis zum letzten Song

Am 5. September 2026 habe ich eine Hochzeit im Schloss Hemhofen bei Erlangen begleitet. Es war für mich eine der perfektesten Hochzeiten, auf denen ich je war.

Ich erzähle euch den Tag so, wie ich ihn hinter dem Pult erlebt habe.

Wie ich überhaupt dort ankam

Kurz zur Vorgeschichte, weil sie zu diesem Wochenende gehört.

Am Freitag davor habe ich eine Hochzeit in Italien in der Nähe von Rimini gespielt, bis 3 Uhr nachts, danach abgebaut. Mein Vater war mit und hat die Rückfahrt übernommen. Ich hatte mit mindestens zwölf Stunden gerechnet, er hat ungefähr neuneinhalb gebraucht. Ohne ihn hätte ich dieses Wochenende so nicht geschafft.

Für diesen Fall hatte ich vorsorglich einen Kollegen organisiert, der in Hemhofen die ersten Stunden hätte übernehmen können. Weil wir früher als erwartet da waren, konnte ich ihn wieder absagen und selbst von Anfang an spielen.

Mehr zu meinem Weg und wie ich arbeite, steht auf meiner Über-mich-Seite.

Zwei Setups, Ton für die Reden und die Fotobox

Im Schloss Hemhofen habe ich an zwei Stellen aufgebaut. Ein DJ-Setup draußen vor dem Schloss für Ankommen und Nachmittag, ein zweites im Foyer für die spätere Party.

Beim Dinner habe ich zusätzlich mehrere Lautsprecher im Raum verteilt und mich um die Mikrofone gekümmert. Bei vielen Reden entscheidet genau das darüber, wie gut sie an allen Tischen ankommen.

Meine Fotobox stand ebenfalls. Beim Wechsel zum Dinner habe ich noch einmal kontrolliert, dass sie läuft. Wie das bei mir mit Aufbau, Betreuung und Ausdrucken funktioniert, steht auf der Seite zur Fotobox.

Der Empfang: Afrohouse im Hof

Die Gäste kamen draußen im Bereich vor dem Schloss an. Ich habe loungigen Afrohouse gespielt, diesen Ibiza-Vibe, den ich am Nachmittag am liebsten mag. Es hat einfach so geil gematcht. Ich habe an diesem Nachmittag viele Komplimente dafür bekommen, von Gästen und von anderen Dienstleistern.

Der Nachmittag ist für mich ein eigener Teil des Tages. Er entscheidet mit, in welcher Stimmung die Leute abends auf die Tanzfläche gehen.

Als das Brautpaar ankam und ausstieg, lief „Forever“ von Chris Brown. Der Wunsch kam von den beiden. Ich liebe den Song sowieso, und zu ihnen hat er richtig gut gepasst.

Danach war Zeit für die Fotosession mit Fotografin und Videograf. Draußen waren eine Bar und viele Möbel aufgebaut, das ganze Bild war richtig schön.

Dinner: house-jazzig, Reden und ein Gastbeitrag, der hängen geblieben ist

Zum Dinner wünschte sich das Paar house-jazzige Hintergrundmusik. Ich habe mich um die Musik gekümmert und gleichzeitig um Mikrofone und die verteilten Lautsprecher.

Das Catering kam von El Paradiso aus Nürnberg. So ein heftiges Catering hatte ich vorher noch auf keiner Hochzeit.

Ehrlich gesagt bin ich sonst nicht so der Fan von Gastbeiträgen. Diese hier fand ich außergewöhnlich gut. Ein Gast hat etwas gehalten, das eher ein Poetry Slam war, aufgebaut um zwei Songs, süß und gut verpackt.

Feuerwerk und ein Brautstrauß, der anders übergeben wurde

Nach dem Dinner ging es nach draußen. Das Brautpaar hatte als Überraschung ein Feuerwerk organisiert, von dem die Gäste vorher nichts wussten.

Zurück drinnen war ein Brautstraußwurf angekündigt. Gekommen ist etwas anderes. Die Braut hat eine sehr liebevolle Rede an ihre Mutter gehalten und ihr den Brautstrauß übergeben. Dazu lief „Slipping Through My Fingers“ von ABBA.

Da haben echt fast alle geheult.

Die Tänze und der Start in die Party

Beim Vater-Tochter-Tanz lief „Like My Father“. Danach kam der Hochzeitstanz des Paars.

Der erste Song der Party war „Let’s Get It Started“, mit einem Übergang in „Everybody“ von den Backstreet Boys.

Party: 2010er, Clubsound und ein härteres Ende

Ich habe aktuellen Clubsound gespielt und viele 2010er, dazu rumänische und russische Songs, die an diesem Abend sehr gut ankamen. Genau deshalb frage ich vorher so genau nach der Gesellschaft. Eine Tanzfläche funktioniert über die Leute, die darauf stehen, und nicht über ein Genre.

Gegen Ende wurde es härter. Techno von Millennium Kid, zum Beispiel „Unendlichkeit“ und „Vielleicht Vielleicht“, stellenweise fast Schranz.

Es hat einfach Bock gemacht. Die Leute hatten Bock.

Der letzte Song

Auf meine Nachfrage nach dem letzten Song war zuerst „Angels“ gewünscht. Ich habe stattdessen „Love the Way You Lie“ von Eminem und Rihanna vorgeschlagen, weil der Titel auf der Playlist des Paars stand. Die beiden waren einverstanden.

Für mich war das ein richtig schöner Abschluss. Hier ist der Moment:

Um 3 Uhr war für uns Schluss. Mein Vater kam mit meinem Auto, wir haben zusammen abgebaut und sind in unsere Unterkunft gefahren.

Emma Weddings und das Team

Ein Abend wie dieser ist keine DJ-Leistung allein.

Die Wedding Plannerin war Emma Weddings. Der Tag war eng getaktet und hatte viele Programmpunkte, und trotzdem hatte sie alles im Blick und war jederzeit ansprechbar. Die Zusammenarbeit war durchweg angenehm, und die vielen Programmpunkte haben gut ineinandergegriffen.

Dazu gehört auch Susanne vom Schloss. Sie war den ganzen Tag über fürsorglich und aufmerksam, auch gegenüber den Dienstleistern. Das merkt man einem Abend an.

Zwei Dinge, die ich aus diesem Tag mitnehme

Der Nachmittag ist mehr wert, als viele denken. Der Empfang hat an diesem Tag die Stimmung gesetzt, mit der die Leute später auf die Tanzfläche gegangen sind.

Und der Ton dort, wo geredet wird, gehört von Anfang an mitgeplant. Reden sind oft die Momente, an die sich Gäste am längsten erinnern.

Wenn ihr im Raum Nürnberg oder Erlangen feiert, findet ihr hier mehr dazu, wie ich als Hochzeits-DJ in Nürnberg arbeite. Wie ein kompletter Hochzeitstag mit mir abläuft, steht auf der Seite zum Hochzeits-DJ.

Die Dienstleister dieser Hochzeit

Nach oben scrollen